St. Leonhard, Hängegewölbe
Nordvorhalle und Salvatorchor
2025-2025
Die St. Leonhardskirche liegt in der Frankfurter Altstadt am nördlichen Mainufer. Sie wurde 1219 als spätromanische Basilika errichtet und später gotisch umgestaltet. Bearbeitet wurden die ins 16. Jahrhundert datierenden Hängegewölbe der Nordvorhalle und des Salvatorchors. Die Werksteine der Rippen banden zum Teil nicht mehr ausreichend in den Bestand ein und waren locker, die Fugen waren stellenweise schadhaft und der Stein wies Risse und Brüche auf. Ein Großteil der Schäden stand in Zusammenhang mit unsachgemäß ausgeführten Altrestaurierungen (unpassender Zementmörtel, korrodierte Metallklammern). Ziel der Maßnahme war die Wiederherstellung der Lastübertragung in den Gewölben, wobei Eingriffe in die Substanz möglichst gering gehalten werden sollten. Eine Hauptmaßnahme stellte der Austausch der defekten Zementfugenmörtel und Klammern dar. Des Weiteren sollten durch die Ausbildung vollflächiger Fugen im Stabzug Druckpunkte zur gleichförmigen Lastübertragung der Rippen untereinander erzeugt werden.
- Metallkonservierung
- Austausch defekter Metallklammern
- Erneuern defekter Fugen (Bleiverguss)
- Auffüllen von Fugen durch Verstemmen mit Bleiwolle
- Natursteinaustausch
- Vernadelung
- Verklebung von Bruchstücken
- Sicherung Einzelrisse
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