Pfarrei St. Martin , Totenleuchte | Waging am See
 
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Pfarrei St. Martin

Totenleuchte
2010-2014

Totenleuchten sind im Rupertuswinkel sehr verbreitet, sie dienen der kollektiven Erinnerung der Verstorbenen. Das Laternenhäuschen, als "ehemaliges Sakramenthäuschen" bezeichnet, besteht aus Werksteinen, die ursprünglich eine andere Verwendung hatten (Spolien). Es ist aus Knollenkalk gefertigt, zeigt Fassungsreste und ist durch drei ursprünglich vergoldete Metallgitter zu öffnen; die Säule ist aufgemauert und verputzt.

Maßnahmen
  • Sicherung der Fassung im Laternenhaus
  • Sicherung offener Tonadern
  • Rissinjektion mit Kunstharz
  • Krustenreduzierung
  • Anböschung und Rissschließung
  • Schlämmen rauer Oberflächen
  • Ergänzen von Fehlstellen
  • Konservierung Metallgitter
  • Wiederbefestigung der Metallgitter (Ausbau Metallteile, Anfertigen von Metallteilen nach Vorlage, Korrosionsbehandlung, Einbau der Metallteile durch Bleiverguss)
  • Erstellen eines neuen Fundaments
  • Herstellen einer Rotmarmortrommel
  • Liefern und einbauen einer Leuchte
  • Rücktransport und Wiederaufbau der Totenleuchte
  • Instandsetzung des Sockels - ehemaliges Taufbecken
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Ort
Waging am See
Datierung
1508
Auftraggeber
Katholische Kirchenstiftung St. Martin
Architekt
Fachbauleitung
Erzbischöfliches Ordinariat München, Kunstreferat,
Denkmalpflegerische Betreuung
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Bearbeitungszeitraum
2010-2014
Material
Kalkstein
 

LAGE/ANFAHRT

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