Neues Schloss (Schullandheim)
Treppenanlage
2025-2025
Die denkmalgeschützte Schlossanlage in Vorra liegt etwa mittig im Ort, direkt an der vorbeifließenden Pegnitz und umfasst das Alte und Neue Schloss, umgeben von einer Parkanlage mit Schlossmauer und Einfahrtstor. Der im Kern aus dem Jahr 1602 stammende alte Schlossbau direkt an der Grundstücksgrenze entlang des Fischbrunner Weges wurde dort 1780 nach einem Brand des Vorgängerbaus neu aufgebaut und hat sich in dieser Form bis heute erhalten. Das zweite, neuere Schlossgebäude entstand zwischen 1889 - 91 aufgrund eines Besitzerwechsels und ist – etwas weiter von der Straße zurückversetzt – unter einigen Bäumen (u.a. aus der Bauzeit) in unmittelbarer Nähe des Flusses zu finden. Aufgebaut im Stile der Neorenaissance präsentiert sich dieses als zweigeschossiger Gruppenbau mit Satteldach und Walmdachelementen, einem Treppenhausturm über rechteckigem Grundriss und dazugehörender Dachterrasse. Gegliedert ist die Fassade des Schlosses durch Lisenen und horizontale Gesimse. Über eine südlich am Gebäude angebrachte Außentreppenanlage kann der Schlosspark erreicht werden, der sich entlang des Flusses in Richtung Süden erstreckt.
Die Treppe aus Kunststein ist als massive, freistehende Konstruktion der dem Park zugewandten Fassadenseite vorgesetzt und besteht aus mehreren breiten geradläufigen Stufen, die auf ein (als Terrasse genutztes) Podest hinaufführen. Seitlich wird die Anlage von Brüstungsmauern eingefasst, die relativ schlicht gestaltet sind, am Ende der Treppe in eine Balustrade nach beiden Seiten abzweigen und so die Terrasse umrahmen.
Restauriert werden sollte im Zuge der auszuführenden Arbeiten die gesamte Treppenanlage mit dem Ziel, diese wieder sicher begehbar zu machen. Im Fokus stand hierbei zum einen das Ergänzen der zahlreichen Fehlstellen, zum anderen das Rekonstruieren der Stufenkanten – beides u.a. aufgrund eines präventiven Substanzerhalts sowie besonders der Wiederherstellung von Stand- und Verkehrssicherheit der als Schullandheim genutzten Schlossanlage.
- manuelle Voreinigung mittels Bürsten, Schwamm und Spateln
- Heißdampfreinigung
- Partikelstrahlreinigung
- Harzentfernung
- Rissverschluss inklusive temporäres Abdichten mit Ton
- Fehlstellenergänzung (ggf. mit zusätzlicher Armierung)
- Metallteilkonservierung
- steinmetzmäßige Oberflächenbearbeitung
- Erstellung von Musterflächen
MONOLITH BILDHAUEREI UND STEINRESTAURIERUNG GmbH
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