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Anwesen Gustavstraße 30

Giebel und Fassade
2019-2019

Unter Denkmalschutz stehendes Anwesen, Gustavstraße 30, einst Bauerngasse, die 1827 nach König Gustav Adolf umbenannt wurde.

Wohnhaus, schmaler, dreigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit verputzter, gequaderter Giebelfront und neugotischen Spitzbogenöffnungen im Erdgeschoss.

Die Sandsteinfassade war mit zahlreichen Altergänzungen und großflächig mit Mörtel überzogen. Der meist zementäre Mörtel war in weiten Teilen defekt und drohte an einigen Stellen bereits abzufallen.

Die Mörtel waren als Ergänzung-Fuge-Kombination wie auch als vollständige Oberflächenabdeckung ausgeführt worden (Sockel komplett mit zementärer Mörtelschicht überzogen). Noch freiliegender Sandstein war oft mit beiger Farbe übermalt (gut zu erkennen im EG und an Gewänden) worden, das Fugennetz war ebenfalls breit aufgemalt.

Statisch belastete Bauteile wie z.B. Fenstergewände wurden aus überputzen Ziegeln gemauert. Die Sandsteine im oberen Bereich des Giebelfeldes waren in desolatem, fragilem Zustand. Aufgrund dessen wurde in der Vergangenheit bereits ein Schutznetz angebracht.

Maßnahmen
  •  Reinigung und Freilegung Fassade 
  • Aufnahme Steintechnik
  • Konzept zur Restaurierung
  • Entfernung Kleinteile
  • Festigung
  • Konstruktive Sicherung
  • Entfernung Altergänzungen
  • Ergänzung von Fehlstellen
  • Sicherung Risse und Schalen
  • Natursteinaustausch
  • Fugensanierung
  • Salzspeicherputz im Sockelbereich

 

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Ort
Fürth
Datierung
17./18. Jh.
Auftraggeber
Karl-Heinz Hartnagel
Architekt
Fachbauleitung
Denkmalpflegerische Betreuung
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Bearbeitungszeitraum
2019-2019
 

LAGE/ANFAHRT

MONOLITH BILDHAUEREI UND STEINRESTAURIERUNG GmbH

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